Zuhause ist es am schönsten. Also bleiben Sie dort.
Nicht umziehen, sondern umbauen. Meist sind es wenige Stellen im Haus, die den Alltag schwer machen – der Eingang, das Bad, die Treppe, zu schmale Türen. Wir schauen uns das gemeinsam an, koordinieren die Handwerker aus unserem Netzwerk und beantragen die Zuschüsse für Sie.
Woran denken Sie noch nicht?
Fünf Stellen in der Wohnung entscheiden darüber, ob der Alltag leicht bleibt. Tippen Sie auf einen Punkt – dann sehen Sie, was dort typischerweise zum Problem wird, was hilft, wie aufwendig es ist und ob es Förderung gibt.
Beispielhafte Wohnung – Ihre schauen wir uns vor Ort an.
Der Eingang: die erste Hürde des Tages
Wenn schon der Weg ins Haus zum Problem wird, schrumpft die Welt auf die eigenen vier Wände.
Dabei lässt sich hier oft mit überschaubarem Aufwand viel erreichen – nicht selten reicht schon eine einzelne Maßnahme, damit jemand wieder allein vor die Tür geht.
Was Sie vor dem ersten Handgriff wissen sollten
Und wenn die Treppe nicht mehr geht?
Dann wird aus einem ganzen Haus faktisch eine Einzimmerwohnung: Schlafzimmer im Erdgeschoss, Wäsche im Keller unerreichbar, das gewohnte Bad oben nicht mehr nutzbar.
Ein Treppenlift löst das oft in ein bis zwei Tagen Montagezeit – auch für kurvige Treppen und auch nachträglich. Zuschuss und Förderkredit lassen sich dabei kombinieren, und mieten statt kaufen ist häufig die günstigere Rechnung.
Warum wir das überhaupt anbieten
Heike Kortebusch kommt aus der Immobilienberatung.
Sie kennt Häuser, sie kennt Handwerker in der Region, und sie sieht beim ersten Hausbesuch, was baulich möglich ist und was nicht. Das ist der Grund, warum Betreuung und Umbau hier aus einer Hand kommen – und nicht, weil wir noch ein Geschäftsfeld gesucht hätten.
Wie wir vorgehen
Wir kommen zu Ihnen nach Hause und schauen uns die Wohnsituation in Ruhe an – nicht mit Katalog, sondern mit Blick auf Ihren tatsächlichen Tagesablauf.
Danach wissen Sie, was nötig ist, was sinnvoll wäre und was Sie sich sparen können. Wir holen Angebote aus unserem Handwerkernetzwerk ein, prüfen parallel die Förderung und begleiten die Umsetzung, bis alles fertig ist.
Warum die Reihenfolge über viel Geld entscheidet
Der häufigste und teuerste Fehler beim barrierefreien Umbau: erst bauen, dann den Zuschuss beantragen.
Wer so vorgeht, geht in aller Regel leer aus – die Bewilligung muss vor der ersten Rechnung vorliegen. Gleiches gilt für Förderkredite. Deshalb steht bei uns die Förderprüfung immer am Anfang und nicht am Ende.
Was sich konkret verändern lässt
Selten braucht es alles auf einmal. Meist genügen zwei oder drei Maßnahmen an den richtigen Stellen – vom kleinen Handgriff bis zum größeren Umbau, alles über einen Ansprechpartner.
Bodengleiche Dusche
Kein Einstieg, keine Kante. Die wirksamste einzelne Maßnahme gegen Stürze im Bad.
Haltegriffe
Fest verschraubt an Dusche, Wanne und WC. Saugnäpfe sind keine Alternative.
Treppenlift
Für gerade und kurvige Treppen, meist in ein bis zwei Tagen montiert. Auch zur Miete.
Rampe am Eingang
Flacher Zugang statt Stufen, damit der Weg nach draußen wieder selbstverständlich ist.
Türen verbreitern
Damit Rollator und Rollstuhl überall durchpassen, nicht nur fast.
Schwellen entfernen
Kleine Kanten sind die häufigste Stolperstelle in der Wohnung.
Licht mit Bewegungsmelder
Vor allem auf dem Weg zur Toilette in der Nacht – dort passiert besonders viel.
Rutschhemmende Böden
Im Bad, in der Küche und im Eingangsbereich, auch bei Nässe sicher.
Hausnotruf
Hilfe auf Knopfdruck, wenn niemand im Haus ist. Oft bezuschusst.
Ablauf im Überblick
- Schritt 1Hausbesuch und Einschätzung
- Schritt 2Förderung prüfen und beantragen
- Schritt 3Angebote einholen, Handwerker beauftragen
- Schritt 4Umsetzung, von uns begleitet
- WichtigAntrag immer vor Baubeginn
Fragen zum Umbau
Nein, und meistens ist das auch nicht sinnvoll. Wir sortieren die Maßnahmen nach Dringlichkeit und setzen sie in Etappen um. Oft beginnt man mit dem Bad, weil dort das größte Sturzrisiko liegt, und nimmt die Treppe später dazu.
Schauen wir uns Ihr Zuhause gemeinsam an.
Wir kommen vorbei, gehen mit Ihnen durch die Räume und sagen Ihnen ehrlich, was nötig ist und was nicht. Dazu prüfen wir, welche Förderung infrage kommt. Kostenfrei und ohne Verpflichtung.